Dieser Text ist in Leichter Sprache geschrieben.

Was ist am 7. Oktober 2023 passiert?

Am 7. Oktober 2023 hat die Terrorgruppe Hamas Israel angegriffen.
Mehr als 1.000 Menschen wurden getötet.
Mehr als 240 Menschen wurden als Geiseln genommen.
Es war der schlimmste Angriff auf jüdische Menschen seit dem Holocaust.
Viele Geiseln sind immer noch nicht frei.
Die Hamas wollte vor allem Zivilistinnen und Zivilisten töten.
Der Angriff war ein Versuch, jüdische Menschen zu vernichten.
Wir sagen: Nie wieder ist jetzt!

Was ist danach in Deutschland und Europa passiert?

Der Angriff hat auch das Leben jüdischer Menschen in Deutschland und Europa verändert:

  • Manche Menschen haben den Angriff gefeiert.
  • Wohnungen von jüdischen Menschen wurden mit dem Davidstern markiert.
  • Jüdische Eltern hatten Angst, ihre Kinder zur Schule zu schicken.
  • Viele zeigen keine jüdischen Zeichen mehr.
  • Es gab einen Brandanschlag auf ein jüdisches Gemeindezentrum.
  • An Universitäten gab es Veranstaltungen, die den Terror verharmlosen.
  • In Hannover wurden antisemitische Aufkleber geklebt.
  • Bei einer Fridays for Future-Demo wurden antisemitische Parolen gerufen.

Die Polizei hat gezählt:
Zwischen dem 7. Oktober 2023 und dem 22. Januar 2024 gab es über 2.200 antisemitische Straftaten.
Das sind viermal so viele wie im Jahr davor.
Jüdische Menschen wurden jeden Tag beleidigt, bedroht oder angegriffen.
Viele Fälle werden nicht gemeldet – die Dunkelziffer ist hoch.

Eine Studie zeigt:
Jede zehnte Person glaubt, jüdische Menschen hätten zu viel Einfluss.
Das zeigt: Antisemitismus ist ein großes Problem in der Mitte der Gesellschaft.
Auch die Flugblatt-Affäre um Hubert Aiwanger zeigt das.
Antisemitismus gibt es in allen Gruppen der Gesellschaft.
Dafür darf es keine Toleranz geben.

Was sagen wir dazu?

Besonders stark ist zurzeit der Hass gegen Israel.
Wir sagen klar:

  • Wer Israel dämonisiert oder ihm das Existenzrecht abspricht, handelt antisemitisch.
  • Wer jüdische Menschen für die Politik Israels verantwortlich macht, handelt antisemitisch.
  • Wer den Terror der Hamas gutheißt, handelt antisemitisch.

Wir kämpfen gegen jede Form von Antisemitismus –
egal ob von Rechtsextremen, Islamisten, Christen, Linken oder anderen Gruppen.
Antisemitische Parolen und Symbole verbotener Gruppen müssen verboten werden.
Jüdische Einrichtungen müssen geschützt werden.
Bildungsprojekte gegen Antisemitismus müssen gut bezahlt und dauerhaft unterstützt werden.

Wir stehen an der Seite aller, die sich gegen Antisemitismus einsetzen.
Jüdische Menschen sollen sicher leben können.
Denn: Nie wieder ist jetzt!

Wir machen soziale Politik für dich und mit dir.