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Alexander Saade Foto: Götz Schleser
Alexander Saade

30. August 2022: Fünf Fragen an: Alexander Saade

Alexander Saade kandidiert für die SPD im Wahlkreis 17 (Göttingen / Harz). Wir haben ihn im Rahmen der Vorstellung aller Kandidatinnen und Kandidaten aus dem SPD-Bezirk Hannover gebeten, fünf Fragen zu beantworten.

Welchen Beruf übst du zurzeit aus?
Ich bin Polizeibeamter im Kriminalermittlungsdienst. Dort kümmere ich mich vorwiegend um die Bearbeitung von Betrugsdelikten.  

Wie und warum bist du zur SPD gekommen?
Zwischen 2003 und 2007 war ich als Polizeibeamter im Auftrag der Vereinten Nationen im Auslandseinsatz. In der Zeit habe ich Solidarität und Bescheidenheit, aber auch Korruption und völliges politisches Misstrauen erlebt. Unsere Heimat, unseren Staat und auch ganz besonders unsere Demokratie habe ich vorher nur als gegeben hingenommen. Seit meiner Auslandszeit ist mir bewusst, dass nichts davon selbstverständlich ist. Demokratie braucht Engagement, aus dieser Erfahrung bin ich in die SPD eingetreten. 

Welches Thema aus dem Regierungsprogramm liegt dir besonders am Herzen?
Für meinen Wahlkreis ist mir wichtig, dass wir den ländlichen Raum stärken und gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und auf dem Land schaffen. Wir brauchen Unterstützung die auf regionale Bedürfnisse zugeschnitten ist. Ärztliche Versorgung oder gute digitale Infrastruktur dürfen keine Privilegien der große Städte sein. Dazu gehört auch der Bus, mit dem du auch nach 16 Uhr das Mittelzentrum oder dein Dorf erreichen kannst. Als Polizeibeamter ist mir natürlich der Themenblock "Sicherheit die alle stärkt" sehr wichtig. Da gibt es Dinge, die ich liebend gern unterstützen möchte. 

Welche Herausforderung siehst du in deiner zukünftigen Arbeit?
Ich glaube im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg werden wir mit den Energiekosten und der Versorgungssicherheit vor große Aufgaben gestellt werden. Vor diesem Hintergrund erwarte ich in den nächsten Jahren auch große Fortschritte beim Ausbau der erneuerbaren Energien. 

Welches Vorbild hast du?
Meine Eltern. Sie sind in den 70ern mit leeren Händen aus Polen und dem Libanon nach Deutschland gekommen. Sie haben immer hart gearbeitet und uns Kindern eine viel bessere Kindheit ermöglicht, als sie selbst es kannten. Sie haben sich immer für andere eingesetzt und mir täglich Fleiß, Gerechtigkeit und Solidarität vorgelebt.  


Weitere Informationen:

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